Scherzrätsel bringen Menschen zum Schmunzeln und zum Grübeln zugleich. Diese 20 Rätsel mit Lösungen können Sie direkt vorlesen.
- Dauer: 15 bis 30 Minuten
- Gruppe: einzeln oder bis 12 Personen
- Material: Rätselliste, optional Bildkarten mit den Lösungen
- Geeignet für: sitzend, auch bei leichter Demenz
Darum geht es
Rätsel regen das Um-die-Ecke-Denken an. Viele Scherzrätsel kennen ältere Menschen noch aus ihrer Kindheit, und die Lösung kommt dann mit einem Lächeln. Die Runde fördert Konzentration, Sprache und das Gemeinschaftsgefühl, weil alle gemeinsam tüfteln.
Vorbereitung
Drucken Sie die Rätsel aus oder schreiben Sie sie auf Karten. Für Menschen mit Demenz bereiten Sie zusätzlich Bildkarten mit den Lösungen vor, etwa einen Kamm oder eine Uhr. Planen Sie 10 bis 15 Rätsel pro Runde ein und halten Sie ein Glas Wasser für sich selbst bereit, denn Sie lesen viel vor.
So geht es
- Lesen Sie das Rätsel langsam vor und wiederholen Sie es einmal.
- Geben Sie der Gruppe Zeit. Stille ist erlaubt.
- Kommt keine Antwort, geben Sie einen Hinweis, etwa den Raum, in dem man den Gegenstand findet.
- Lösen Sie auf und sprechen Sie kurz über den Witz des Rätsels.
- Fragen Sie zwischendurch, ob jemand selbst ein Rätsel kennt.
20 Scherzrätsel mit Lösungen
- Was wird nasser, je mehr es trocknet? Das Handtuch
- Was hat Zähne, kann aber nicht beißen? Der Kamm
- Was läuft, hat aber keine Füße? Die Uhr
- Welcher Hahn kräht nie? Der Wasserhahn
- Welcher Bus fuhr über den Ozean? Kolumbus
- Welches Schloss hat keine Türme? Das Türschloss
- Was gehört Ihnen, wird aber von anderen öfter benutzt? Ihr Name
- Was hat ein Bett, schläft aber nie? Der Fluss
- Welche Mutter hat keine Kinder? Die Schraubenmutter
- Je mehr man wegnimmt, desto größer wird es. Das Loch
- Was hat einen Hals, aber keinen Kopf? Die Flasche
- Welcher Ring ist nicht rund? Der Hering
- Welcher Stern leuchtet nicht am Himmel? Der Seestern
- Was hat Augen, kann aber nicht sehen? Die Kartoffel
- Welche Bank steht nicht im Park? Die Sandbank
- Welcher Hut passt auf keinen Kopf? Der Fingerhut
- Erst weiß wie Schnee, dann grün wie Klee, dann rot wie Blut, schmeckt allen gut. Die Kirsche
- Welcher Zahn kann nicht beißen? Der Löwenzahn
- Welche Birne kann man nicht essen? Die Glühbirne
- Was hat einen Kopf, aber kein Gehirn? Das Streichholz
Varianten
Leichter: Legen Sie drei Bildkarten aus, von denen eine die Lösung zeigt. So wird aus dem Rätsel eine Auswahl, die auch bei Demenz gelingt.
Anspruchsvoller: Lassen Sie die Gruppe selbst Rätsel nach demselben Muster erfinden: "Welcher ... ist kein ...?" Oder lesen Sie nur die erste Hälfte vor und lassen Sie die Gruppe das Rätsel vervollständigen.
Tipps aus der Praxis
- Lösen Sie lieber früh auf, bevor Frust entsteht. Ein Rätsel soll Spaß machen.
- Andere richtige Antworten gelten auch. Beim Rätsel mit dem Kopf passt zum Beispiel auch der Nagel.
- Gegenstände als Lösung können Sie zeigen. Echte Streichhölzer aber nicht herumgeben.
- Teilnehmende, die sich zurückziehen möchten, dürfen das ohne Begründung.
Rätsel passen gut zwischen zwei Bewegungsübungen oder als Abschluss einer Kaffeerunde.
Wenn Sie solche Runden lebendig gestalten, ist das schon ein Teil der Arbeit einer Betreuungskraft. Wie daraus ein Beruf wird, zeigt die Online-Weiterbildung nach § 53b SGB XI bei Care-er, mit Lehrkräften live und in kleinen Gruppen.
Weitere Ideen
Weiter knobeln können Sie mit dem Quiz für Senioren und den Zahlenspielen. Wie eine Gruppenstunde gut aufgebaut ist, erklärt die Vorlage zur Planung von Gruppenangeboten.